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    Folge 22: Genuss

    Transkript:

    Hallo und herzlich willkommen zur 22. Folge des Podcasts. In dieser Folge möchte ich die kleine Serie zum Weg zum Glück weiterführen und ich möchte dafür heute mit euch über das Thema Genussfähigkeit sprechen.

    Ich bin auf das Thema gekommen, weil mir mein bester Freund vor einer Weile eine Zeitschrift geliehen hatte, die ich für ihn zurückgeben sollte und in dieser Zeitschrift ging es um psychologische Themen und das Hauptthema der Zeitschrift war Genussfähigkeit. Im Jahr 2022 gab es nämlich eine Studie, die ein wenig das psychologische Denken, das für das Lebensglück vor allem Selbstdisziplin entscheidend ist, über den Haufen geworfen hat. Das heißt, sie hat einen neuen Denkansatz in dieser Hinsicht geliefert.

    Und in dieser Studie von Katharina Bernecker und Daniela Becker haben die beiden Psychologinnen herausgefunden, dass Menschen, die besser genießen können, mehr Lebenszufriedenheit haben. Diese Fähigkeit, besser genießen zu können, haben sie Genussfähigkeit genannt. Und Genussfähigkeit ist wirklich eine Fähigkeit, die man trainieren kann.

    Ich möchte dir jetzt in dem Rest dieser Folge drei Tipps an die Hand geben, wie du selbst deine Genussfähigkeit besser trainieren kannst und eventuell auch noch einmal kurz ein paar Beispiele nennen, die mir aus meinem persönlichen Leben einfallen. Also, Tipp Nummer eins ist, achtsam Dinge zu tun, die du genießen möchtest. Also, sagen wir, du magst sehr gerne Pizza.

    Dann probiere wirklich in dem Moment, in dem du die Pizza isst, auf den Geschmack zu achten und zu schauen, wie schmeckt die Pizza, wie riecht die Pizza, vielleicht sogar, wie fühlt sich die Pizza an. Sei achtsam in dem Moment. Genauso natürlich auch mit anderen leckeren Lebensmitteln, wie Schokolade oder Kirschen.

    Das zählt jetzt nicht nur für Pizza. Und Tipp Nummer zwei, beseitige Störfaktoren, die dich am Genuss hindern könnten. Also, sagen wir, du isst Schokolade, aber neben dir liegt dein Handy und klingelt die ganze Zeit ununterbrochen, weil dir irgendjemand Nachrichten schreibt.

    Meinst du, du kannst dann das Essen der Schokolade genießen? Wahrscheinlich nicht. Ähnlich ist es bei anderen Sachen. Sagen wir, du hast Sex und irgendwie gibt es im Raum eine Sache, die die ganze Zeit Geräusche macht, die nerven.

    Meinst du, du kannst dann das Erlebte wirklich genießen? Wahrscheinlich eher nicht. Also, Tipp Nummer zwei, beseitige Störfaktoren. Tipp Nummer drei ist, siehe Genuss nicht nur als Belohnung, sondern auch als Ressource.

    Und damit meine ich, dass Genuss dir dabei hilft, gesünder zu leben, einfach besser und glücklicher zu leben. Und nicht nur einfach etwas ist, was du machst, um dich einmal kurz gut zu fühlen. Wenn du wirklich genießt, kann dir das helfen, dich langfristig besser zu fühlen.

    Das war’s mit dieser kurzen Folge zum Thema Genussfähigkeit. Ich hoffe, sie hat dir gefallen. Wenn du Tipps, Fragen oder Wünsche hast, dann schreib mir gerne an meine E-Mail, die ich in der Podcast-Beschreibung verlinke.

    Und ansonsten bis zum nächsten Mal. Macht’s gut!


    Studie -> Bernecker/Becker (2020): „Beyond Self-Control: Mechanisms of Hedonic Enjoyment and Their Role in Well-Being“, in: Personality and Social Psychology Bulletin


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    Folge 21: Abgrenzung vs. People Pleasing

    Transkript:

    Hallo und herzlich willkommen zur 21. Folge des Podcasts. In dieser Folge möchte ich eine kleine Serie starten.

    Die Idee dazu hatte ich durch die letzte Folge, in der es um Glücksrituale ging. Und zwar möchte ich mit euch eine kleine Serie von Folgen über den Weg zum Glück starten. In dieser ersten Folge möchte ich über das Thema Abgrenzung sprechen.

    Abgrenzung ist etwas, das ich mittlerweile vor allem über die letzten zwölf Monate als etwas sehr Wichtiges für das eigene Lebensglück kennengelernt habe. Und es beschreibt die Fähigkeit, sich von Erwartungen und Aufgaben so abzugrenzen, dass man daran (halt) nicht kaputt geht, dass man (halt) seine Energie so investiert, dass man am Ende noch gut leben kann. Ich werde einmal ein paar Beispiele machen.

    Also sagen wir, du bist eine Person, die schlecht Nein sagen kann. Du sagst zu allen möglichen Aufgaben, die dir zugeteilt werden, ja, mache ich. Dann könnte es sehr gut passieren, dass sich das stark auslaugt und du am Ende des Tages oft kaum noch Energie hast, weil du einfach so viele Aufgaben annimmst, dass deine Energie dadurch verloren geht.

    Im Grunde genommen ist Abgrenzung also Nein sagen. Und du denkst jetzt vielleicht, okay, das ist ja ganz einfach, das kann ich. Aber ich habe anhand von unterschiedlichen Menschen in meinem Umfeld und auch mir selbst kennengelernt, dass es im Endeffekt leider nicht das einfache Nein sagen ist, was so die alltägliche Abgrenzung angeht, sondern ich habe zum Beispiel eine Bekannte, deren Freundin ein Kind bekommen möchte.

    Und ihre Freundin hat meine Bekannte fest dazu eingeplant, mit in der Kinderpflege zu sein. Und jetzt ist das Dilemma für meine Freundin oder für meine Bekannte, dass sie schon relativ viel zu tun hat, vor allem auch mit der Arbeit. Und wenn sie dann noch in der Pflege des dazu kommenden Kindes mitspielen soll, dann könnte es für sie zu viel werden.

    Aber es geht halt um einen Gefallen von ihrer guten Freundin. Würde es dir, lieber Hörer oder liebe Hörerin, da leicht fallen, Nein zu sagen? Ein anderes Beispiel, das mich selbst betrifft, ist, wenn Kollegen krank sind und ich dann auch selbst einmal krank bin, gehe ich dann zur Arbeit oder nicht? Und natürlich kann man jetzt sagen, es kommt darauf an, wie schwer es ist, aber ich kenne Kolleginnen und Kollegen, die, selbst wenn es ihnen sehr schlecht geht, zur Arbeit kommen. Und ich hatte früher die Motivation, auch selbst wenn es mir schon ordentlich schlecht geht, noch zur Arbeit zu kommen, weil ich einen gewissen Stolz hatte und mich in der Hinsicht aber auch nicht abgrenzen konnte.

    Ich hatte immer das Gefühl, wenn ich krank mache, dann könnte es sein, dass ich als schlechter Arbeiter angesehen werde, dass meine Kolleginnen und Kollegen schlecht von mir denken und ich weiß, dass ich da auch nicht der Einzige bin. Meine Ex-Freundin hat zum Beispiel regelmäßig gearbeitet, wenn sie krank war und sich eigentlich immerhin geschleppt zur Arbeit. Und Abgrenzung beschreibt die Fähigkeit, sich von der Erwartung der anderen abzugrenzen, also auch der Kolleginnen und Kollegen.

    Falls du noch nicht verstanden hast, warum diese Fähigkeit essentiell zum eigenen Lebensglück ist. Wie gesagt, noch einmal, wenn du dich abgrenzen kannst, dann bist du in der Regel seltener verausgabt, du hast mehr Energie und dir geht es schlicht vom Energielevel tagtäglich besser. Ich möchte diese Folge jetzt auch nicht zu lang machen, nur weil ich jetzt ein Programm zur Transkription entdeckt habe, weil bearbeiten muss ich die Folge letzten Endes immer noch.

    Und ich hoffe, der Punkt ist erstmal soweit verstanden. Wenn nicht, schreibt mir wie immer gerne eine E-Mail. Meine E-Mail verlinke ich immer in der Beschreibung der jeweiligen Folge.

    Und das war es dann auch mit dieser ersten Folge zur Serie zum Lebensglück. Bis zum nächsten Mal. Mach’s gut!

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    Kleine Revidierung

    Transkript:

    Moin Leute! Das hier ist keine reguläre Folge, ich möchte lediglich eine Aussage revidieren. Und zwar hatte ich ja am Anfang des Jahres eine Ankündigung gemacht, in der ich gesagt habe, dass die Folgen jetzt erstmal nur noch eine Minute dauern werden, weil ich so viel mit der Arbeit zu tun habe. Und ich habe immer noch leider sehr viel mit der Arbeit zu tun, daran hat sich nichts geändert, aber ich habe ein Programm gefunden, das die Transkribierung beziehungsweise die Transkription erleichtert. Und ihr habt es an den letzten beiden Folgen sicherlich schon gemerkt, sie waren beide länger als eine Minute. Und ich werde das jetzt auch mit gutem Gewissen weitermachen können.

    Genau. Mehr wollte ich eigentlich gar nichts sagen, außer, dass es sein könnte, dass jetzt im Januar aufgrund der Arbeit keine weitere Folge mehr kommt, aber dann ziemlich sicher spätestens wieder im Februar.

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    Folge 20: Meine Glücksrituale

    Transkript:

    Hallo und herzlich willkommen zur zwanzigsten Folge des Podcasts. Heute werde ich auf noch einen Zuhörerinnenwunsch von Luiza eingehen. Luiza hat mich gefragt, ob ich einmal über meine persönlichen Glücksrituale sprechen kann, also Rituale, mit denen ich meine Stimmung heben kann.

    Das erste Glücksritual, das ich regelmäßig mache, ist ein Dankbarkeitstagebuch führen. Ich schreibe morgens einmal auf: eine Sache, für die ich dankbar bin. Und abends schreibe ich sogar drei Sachen auf, für die ich dankbar bin. Dankbarkeitstagebücher zu führen, ist durch Studien erwiesen ein guter Weg, seine Perspektive ein bisschen mehr auf das Positive zu verändern und nicht immer nur auf die negativen Sachen.

    Glücksritual Nummer zwei ist, in die Natur gehen und in meinem Fall besonders Spaziergänge zu machen. Ich denke, die Natur ist eine Sache, mit der wir Menschen auf natürliche Art und Weise (aus Mangel an besseren Wörtern) verbunden sind, und mich macht es immer fröhlich, wenn ich bei Sonnenschein irgendwo draußen einen Spaziergang mache. Und Glücksritual Nummer drei ist, andere Menschen zu treffen, also sei es Freunde, sei es Familie, und manchmal hilft es sogar, einfach nur Menschen zu treffen, zu denen man eventuell nicht so eine starke Beziehung hat, mit denen man sich aber nett unterhalten kann.

    Ich finde, es macht einfach etwas aus, sozialen Kontakt zu haben. Das ist für mich das dritte Ritual. Das war’s mit dieser kurzen Folge. Bis zur nächsten Folge. Tschüss!

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    Folge 19: Essgewohnheiten der Deutschen

    Transkript:

    Hallo und herzlich willkommen zu dieser superkurzen Folge. In dieser Folge möchte ich auf noch einen Zuhörerinnenwunsch der Zuhörerin Susanne eingehen. Und sie hat sich gewünscht, dass ich einmal über die Essgewohnheiten der Deutschen spreche. Dazu möchte ich einmal wieder die künstliche Intelligenz zur Hilfe ziehen, denn ich finde, Google hat das sehr schön und knapp ausgedrückt: „Deutsche Essgewohnheiten sind eine Mischung aus herzhafter Tradition (wie Bratkartoffeln, Würstchen, Rouladen), regionalen Spezialitäten (wie Spätzle oder Fisch) und zunehmend internationalen Einflüssen (wie Pizza oder Döner) sowie einem wachsenden Fokus auf Gesundheit, Gemüse, Obst und pflanzliche Alternativen, wobei die Mahlzeitenstruktur sich vom traditionellen Mittagessen zur oft warmen Hauptmahlzeit am Abend verschiebt.“

    Und das war jetzt ein ganz schön langer Satz. Deswegen empfehle ich, einmal in das Transkript zu gucken. Also, im Prinzip ist die deutsche Essgewohnheit nicht mehr so traditionell wie damals und mittlerweile viel internationaler. Ich esse selbst regelmäßig Nudeln und Pizza. Und es gibt aber vor allem noch in den älteren Generationen viele Deutsche, die gerne Brot sowohl zum Frühstück als auch zum Abend essen. Oder natürlich auch regionale Spezialitäten, wie hier im Norden Pinkelwurst und Kohl. Das war’s mit dieser Folge, die jetzt doch wieder länger geworden ist, als ich geplant hatte, aber naja. Was soll’s? Bis zum nächsten Mal. Macht’s gut. Tschüss.

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