Transkript zur 31. Folge

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In dieser Folge möchte ich über ein Mittel sprechen, um Stress zu reduzieren. Und dieses Mittel basiert mal wieder auf psychologischen Befunden1. Und zwar hat die University of Derby in England in Zusammenarbeit mit Forestry England eine Untersuchung durchgeführt.

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In dieser Untersuchung wurde untersucht, wie Zeit in der Natur, insbesondere im Wald, sich auf die psychische Gesundheit von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auswirkte (Anmerkung: In der Folge selbst wird nur „auswirkt“ gesagt und ich habe im Redefluss leider das „e“ vergessen).

Die Studie hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei geführten Waldspaziergängen begleitet und dabei die emotionale Verfassung nach diesen Spaziergängen und vor diesen Spaziergängen gemessen. Also die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie haben einfach Spaziergänge gemacht und wurden dabei immer wieder während dieser Spaziergänge auf bestimmte Sachen hingewiesen, um diese Spaziergänge möglichst achtsam2 zu machen.

(1:31)

Zum Beispiel ein Schild, das (aus-)sagen könnte: „Betrachte mal diese schönen Bäume hier.“ Die Ergebnisse der Studie sind die Folgenden: Die Waldspaziergänge haben im Durchschnitt zu 38% weniger Grübeln3, 31% weniger Angst und 25% mehr Glücksbefinden geführt.

(1:58)

Also das Wohlbefinden4 aller Teilnehmer ist im Durchschnitt wirklich gestiegen und Stress (also in Form von Angstgefühlen oder Grübeln) wurde wirklich zu, ja, ich will nicht einem maßgeblichen5 Teil sagen, aber wirklich zu einem Teil, den, glaube ich, jeder als gut befinden würde, reduziert. Warum funktionieren diese Waldspaziergänge zur Stressreduktion? Laut den Forscherinnen und Forschern liegt der Schlüssel in der Naturverbundenheit6. Also es geht nicht nur darum, einfach so durch den Wald zu gehen und dabei beispielsweise mit seinem Handy Musik zu hören oder irgendwelche anderen Sachen zu machen, auf seiner Switch zu zocken7, während man durch den Wald geht, sondern es geht wirklich um das achtsame durch den Wald gehen, also auf das Knacken der Äste zu achten, den Geruch des Bodens wahrzunehmen und so weiter.

(3:03)

Was kannst du, lieber Hörer, beziehungsweise du, liebe Hörerin, jetzt aus dieser Untersuchung mitnehmen? Und nun ja, ich denke mal, nicht jeder und nicht jede hat einen Wald um die Ecke, aber wenn dies der Fall sein sollte, dass ein Wald nicht allzu weit entfernt ist, macht es natürlich Sinn, wenn man sich gestresst fühlt, mal eine Auszeit im Wald zu nehmen und dort einen achtsamen Spaziergang zu machen. Auch wenn die Forscherinnen und Forscher das jetzt nicht explizit gesagt haben, denke ich persönlich, macht es auch Sinn, einfach generell in der Natur und in waldähnlichen Gegenden zu sein und man kann auch achtsam durch die Gegend gehen und auch wenn sich dort beispielsweise gewisse Geräuschkulissen auftun durch Autos, wenn man dann unter anderem mit Noise-Canceling-Kopfhörern durch die Gegend geht, aber dafür dann halt nicht irgendwelche Musik oder so darauf hört. Genau, das wäre nur so noch ein kleiner Tipp von mir.

(4:12)

Das war es dann auch schon mit dieser Folge. Ich hoffe, du fandest die Folge interessant. Ich werde den Artikel bzw.

die Artikel, durch die ich auf diese Studie gekommen bin, in der Beschreibung verlinken und dann hören wir uns hoffentlich wieder in der nächsten Folge. Mach’s gut und viel Erfolg beim Deutsch lernen. Tschüss!

  1. Ein Befund ist das Ergebnis von einer Untersuchung ↩︎
  2. Achtsam bedeutet, ganz im Hier und Jetzt zu sein ↩︎
  3. Grübeln bedeutet, dass ein Mensch sehr viel und sehr lange über etwas nachdenkt. ↩︎
  4. Wohlbefinden bedeutet, dass es einem Menschen gut geht. Es ist ein Zustand von Glück und Zufriedenheit. ↩︎
  5. Maßgeblich bedeutet ein großer Teil von etwas ↩︎
  6. Naturverbundenheit bedeutet, dass ein Mensch sich der Natur sehr nahe fühlt. ↩︎
  7. Zocken bedeutet umgangssprachlich Videospiele spielen ↩︎

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