Transkript Folge 27

Hallo und herzlich willkommen zur 27. Folge des Podcasts. In der letzten Folge hatten wir mit der Analyse des Liedes »Dieser Weg« von Xavier Naidoo angefangen und sind bis zum Ende des Refrains gekommen.

In dieser Folge möchte ich mit der zweiten Strophe bis zum Ende des Liedes weitermachen. Die zweite Strophe geht folgendermaßen: „Es war nur ein kleiner Augenblick, einen Moment war ich nicht da. Danach ging ich einen kleinen Schritt und dann wurde es mir klar.“ Naidoo möchte mit dieser Strophe ausdrücken, dass er innegehalten hat, dass er einen Moment der Pause hatte und in diesem Moment der Pause geistig nicht da war.

In diesem Moment der Pause mit seinem Kopf außerhalb der Routine war und wahrscheinlich über sein Leben und den Weg, den er bis dahin gegangen ist und weiterhin gehen möchte, nachgedacht hat. Danach ging ich einen kleinen Schritt und dann wurde es mir klar. Also wahrscheinlich ist er ein wenig in die richtige Richtung gegangen oder unbewusst noch ein Stück weiter den Weg, den er bis dahin gegangen ist.

Und während er noch überlegt hat, wurde ihm dann bei dem Schritt klar, wo er weiter hingehen möchte, wohin sein Weg führen soll. Im Anschluss kommt wieder der Refrain. Und den Refrain haben wir bereits besprochen. Wenn du noch einmal meine Interpretation dazu anhören möchtest, höre gerne noch einmal die 26. Folge an. Kommen wir nun zur Bridge.

Manche treten dich. Manche lieben dich. Manche geben sich für dich auf.

Manche segnen dich. Setz dein Segel nicht, wenn der Wind das Meer aufbraust. Und dann eine Wiederholung.

Manche treten dich. Manche lieben dich. Manche geben sich für dich auf.

Manche segnen dich. Setz dein Segel nicht, wenn der Wind das Meer aufbraust. Was könnte damit gemeint sein? Also, manche treten dich, manche lieben dich.

Symbolisiert im Prinzip, dass wir im Leben selten nur von allen geliebt werden oder nur von allen gehasst werden. Also manchmal könnte es uns vorkommen, dass wir vielleicht an einem Ort sind, wo die Mehrzahl der Leute uns nicht mag. Und manchmal sind wir umgeben von Leuten, die uns mögen, aber in der Regel werden wir nicht von allen geliebt und in der Regel aber auch nicht von allen mit Abneigung konfrontiert.

Deswegen, manche treten dich, manche stehen dir auf deinem Weg im Weg aus Mangel an besseren Formulierungen und manche lieben dich, aber halt eben auch nicht alle. Manche geben sich für dich auf, also Menschen, die dich unglaublich unterstützen, eventuell deine Eltern, eventuell sehr gute Freunde oder dein Lebenspartner oder Beziehungspartner, deine Beziehungspartnerin. Manche segnen dich.

Setz dein Segel nicht, wenn der Wind das Meer aufbraust. Und das ist sehr metaphorisch gesprochen. Also setz dein Segel nicht, wenn der Wind das Meer aufbraust.

Ist natürlich aus der Nautik, aus der Seefahrt. Ich bin mir gerade, um ehrlich zu sein, nicht sicher, ob Nautik und Seefahrt genau das gleiche sind, aber eine Seefahrtsregel wahrscheinlich. Und im symbolischen Sinne bedeutet das einfach, dass man vielleicht nicht mit etwas starten sollte, wenn man zu viel Gegenwind bekommt.

Ja, diese Stelle finde ich etwas schwerer zu verstehen, aber ich würde es so auffassen. Sagen wir, du möchtest mit etwas anfangen und bekommst wirklich von allen Seiten Gegenwind, dann solltest du dir das gut überlegen, weil eventuell haben die Leute ja auch recht. Nicht immer, also ich denke manchmal kann auch die nächste Person von dir nicht unbedingt das Beste für dich wollen, weil sie vielleicht dein Innenleben nicht ganz so versteht wie du.

Aber ja, wenn der Großteil der Leute in deinem Umfeld mit etwas nicht d’accord geht, dann solltest du vielleicht darüber noch einmal nachdenken. Zumindest verstehe ich diese Zeilen so. Dann kommt wieder der Refrain, den werde ich jetzt nicht noch einmal vorlesen.

Das habe ich jetzt oft genug gemacht. Und dann kommt das Outro, das eigentlich auch im Prinzip eine Wiederholung darstellt. Dieser Weg ist steinig und schwer, nicht mit vielen wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr.

Also im Prinzip einfach noch mal der Refrain etwas anders. Das war’s mit der Liedanalyse. Ich hoffe, sie hat dir gefallen und du konntest mir gut folgen.

Mir ist eingefallen, dass ich am Anfang der Folge vergessen habe zu erwähnen, dass du das Transkript in der Beschreibung nachlesen kannst. Also alles, was ich sage, kannst du in der Beschreibung wiederfinden. Das war’s dann und dann hören wir uns in Folge 28.

Bis dann!

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